Neues Linearportal von GROB mit neuer Antriebstechnik

Eine auf der EMO 2013 viel beachtete Innovation der GROB-WERKE ist das völlig neu entwickelte Linearportal mit neuer Antriebstechnik und mit neuen G-Modulen in komplett hydraulikfreier Ausführung.  

Hannover. Die Firma GROB in Mindelheim ist weltweit bekannt für ihre Technologien und Anlagen für die Produktion im Powertrain der Automobilindustrie. Ihre Bearbeitungszentren und Sondermaschinen sind Benchmark in der Branche. Die Bearbeitung typischer Werkstücke, wie Zylinderkopf, Zylinderkurbelgehäuse oder Getriebegehäuse, erfolgt bei GROB, je nach Kundenanforderung, auf ein- oder zweispindligen G-Modulen - mit  hoher Genauigkeit, Dynamik, Kompaktheit und Zuverlässigkeit. Die spanende Bearbeitung erfolgt sowohl mit Kühlschmierstoffemulsion als auch in MMS- und Trockenbearbeitungstechnologie. Die für die G-Module konstruierten Werkzeugwechsel-Einrichtungen und Werkzeugmagazine gestatten es, umfangreiche Arbeitsinhalte in die einzelnen Bearbeitungsstationen zu integrieren und gleichzeitig den Anteil unproduktiver Nebenzeiten durch den Werkzeugwechsel zu reduzieren.

Um die Kernkompetenz der GROB-Technologie in der Großserienfertigung überzeugend darstellen zu können, präsentieren die GROB-Werke auf Ihrem EMO-Messestand in Halle 12 / Stand B18 eine Systemanlage, mit vier G-Modulen, die durch ein Linearportal mit Ein- und Auslaufband an den Enden verkettet ist. Gezeigt wird auf dem Stand ein zweispindliges G325A  mit Schiebewechsler, ein einspindliges G315AB mit Schwenkwechsler und zwei G350 Universalmaschinen mit Palettenwechsler. Das Linearportal ist eine komplette Neuentwicklung mit äußerst hoher Dynamik. Ein Linearmotor beschleunigt die beiden Laufwagen mit 7,5 m/s2 auf eine Eilganggeschwindigkeit von 450 m/min. Die zwei unabhängigen Laufwagen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass ein einziges Portal parallele und serielle Prozesse gleichzeitig bedienen kann. Dabei können sowohl ein- als auch zweispindlige G-Module beladen werden. Alle G-Module sind von der Laufzeit des Beladeportals entkoppelt. Auch hier zeigen die GROB-Ingenieure ihre hohe Technologiekompetenz.

Neben den bekannten Beladeverfahren mittels Schiebewechsler oder Schwenkwechsler wird auch das Beladen auf den Rüstplatz einer Maschine mit Palettenwechsler gezeigt. Ganz neu dabei ist das Spannen des Werkstückadapters auf Wechselpaletten durch ein elektromechanisch angetriebenes GROB-Nullpunkt-Spannsystem. Interessant ist auch, dass alle in dieser GROB-Systemanlage gezeigten Maschinen und Komponenten hydraulikfrei aufgeführt sind. Auch die Greifer des Linearportals wurden elektromechanisch entwickelt. Die auf der EMO vorgestellte Systemanlage zeigt anschaulich die ganze Bandbreite der GROB-Technologie für die Anwendungen der Systemtechnik in der Automobilindustrie.

 

Hohe Besucherresonanz auf dem GROB-Messestand

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