4. Messetag

Die Bedeutung der EMO als internationale Leitmesse im Werkzeug- und Maschinenbau schlägt sich auch auf dem GROB-Stand durch zahlreiche Besucher aus Europa, Amerika und Asien nieder. Wir haben unsere GROB-Niederlassungs- und Werksleiter nach ihren Einschätzungen und nach der Resonanz ihrer Kunden gefragt.

Jörg Wagner, GROB-Mexiko.
Neben einigen Vertretern aus den Bereichen Aerospace und Aeronautik freute ich mich besonders über den Besuch einer BOCAR-Delegation. BOCAR ist weltweit der größte GROB-Kunde für Universalmaschinen. Daher interessierten sie sich hauptsächlich für die neuen 5-Achs-Technologien bei Universalmaschinen. Neu war für sie auch das Thema „Bearbeitung von Rahmenstrukturbauteilen“ und unsere Maschinen aus der F-Serie. Ganz überrascht waren sie von der Fülle an Elektromobilitäts-Technologien bei GROB, da E-Mobilität in Mexiko noch so gut wie keine Rolle spielt.  

Christian Müller, GROB-Amerika.
Meine Kunden aus Nord- und Süd-Amerika waren vom GROB-Messestand sehr beeindruckt, da sie solche Stand-Dimensionen, wie von GROB hier auf der EMO nicht gewohnt sind. In Amerika hatte der GROB-Stand noch nie mehr als 500 m². Weiterhin zeigten sie sich sehr begeistert über die neuen GROB-Technologien, wie etwa die Bedienerfreundlichkeit unserer Maschinen und das neue Bedienpult GROB4Pilot mit Joystick. Für sie war das integrierte Fertigungskonzept, bestehend aus Rundspeicher und Werkzeugspeicher, ein echter „eye-catcher“. Auch wurden Anregungen und Wünsche an mich herangetragen, wie etwa die Frage nach einem GROB-eigenen linearen Palettenspeichersystem.

Louis Hill, GROB-Großbritannien. Ich hatte unter anderem eine HONDA-Delegation und Vertreter der Firma R.L.C., einem Aerospace-Lieferant für Rolls-Royce und Pratt & Whitney zu Besuch. Sie hatten bereits von unserem neuen Bedienpult mit Joystick gehört. Doch jetzt, als sie es zum ersten Mal gehen haben, waren sie noch überzeugter.

Antonio Goia, GROB-Italien. Ich hatte Kunden sowohl aus dem System- wie auch aus dem Universalmaschinengeschäft zu betreuen. Unter anderem waren Vertreter von Fiat-Chrysler Automobiles (FCA) und Ferrari auf dem GROB-Messestand. Die FCA-Vertreter beeindruckte besonders die geringe Größe unserer Systemmaschinen. Bei Ferrari hat nicht zuletzt durch den Besuch auf der EMO ein Umdenkprozess stattgefunden. Sie waren bisher der Meinung, dass 5-Achs-Maschinen aufgrund ihrer Achsenanzahl zu ungenau arbeiten würden. Doch diese Bedenken sind der Überzeugung gewichen, dass die 5-Achs-Technologie die bessere Alternative ist.

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