GROB hält an seinen Investitionsplanungen fest und stärkt die Produktionsbasis mit einem neuen Maschinenpark : GROB-WERKE GmbH & Co. KG
Auch in dem aktuell angespannten wirtschaftlichen Umfeld hält GROB an seinen Zukunftsplanungen fest. Das Unter-nehmen investiert in erheblichem Umfang in eine Moderni-sierung der eigenen Fertigungskapazitäten. Damit festigt GROB im Hinblick auf die zu erwartende Auflösung des gegenwärtigen Nachfragestaus schon heute seine Wettbe-werbsposition. Neben vielen anderen Maßnahmen und Anschaffungen verbessert das Unternehmen die Verfügbar-keit von erforderlichen Großkomponenten durch die Installation eines Sonder-BZ 1600 in der eigenen Fertigung und beweist nachhaltig seine Zuversicht für die Zukunft.

Auf dem Werksgelände von GROB in Mindelheim geschehen derzeit große Dinge. Die neu errichtete Halle 8 füllt sich mit Maschinen in der Endmontage. Im Bereich Fertigung werden seit mehreren Monaten alte Maschinen abgebaut und durch solche modernster Technik ersetzt. Sofern die jeweiligen Bearbeitungs-schritte bei der Komponentenfertigung zur Kernkompetenz von GROB zählen, wird bei den Neumaschinen auf eigene Produkte zurückgegriffen.

 

So auch im Falle des Sonder-BZ 1600, das Ende April offiziell in Betrieb genommen wurde. Mit dieser Maschine werden große Unterbaukomponenten bearbeitet. Durch die beschränkte Anzahl von Anbietern sind diese Teile im Zukauf sehr kostenintensiv. Moderne eigene Produktionsmöglichkeiten helfen GROB deswegen nicht nur Kosten zu sparen, sondern verbessern auch die Verfügbarkeit von Großteilekomponenten und somit die Flexibilität des Unternehmens.

 

Das neue Sonder-BZ 1600 führt zu einer wesentlichen Ver-besserung der eigenen Bearbeitungsmöglichkeiten - speziell im Bereich mittelgroßer bis großer Bauteile von höchster Qualität. Die Bauteile werden aufgrund der höheren Dynamik des neuen Großbearbeitungszentrums bis zu 20 Prozent schneller gefertigt, als auf den bisher eingesetzten Maschinen.

 

Bei dem zum Einsatz kommenden Sonder-BZ 1600 handelt es sich um ein horizontales 4-Achs Bearbeitungszentrum (X: 2500mm; Y: 1600mm; Z: 1800mm) mit einem erweiterten Bearbeitungsraum zum bisherigen Standard: Störkreis Ø3200 x 2500mm und mit max. Teilehöhe Oberkante Palette von 2500mm. Es ist mit einem 2-fach-Linear-Palettenwechsler der Palettengröße 1600×2000mm und 1600×1600mm mit Vischer & Bolli Nullpunktspannsystem ausgestattet. Das Regalmagazin fasst 290 Plätze, der Rüstplatz ist von drei Seiten zugänglich und mit Lichtschranken abgesichert.

 

Das Sonder-BZ 1600 wurde speziell für den Eigenbedarf modifiziert, um damit auch größte Bauteile wie Führungsbetten und Ständer für unsere Produktlinien zu bearbeiten. Hauptzeitparalleles Rüsten von Werkstücken ist für die Maschine kein Problem. Ein schnelles Aufbauen von vorgerüsteten Platten und Vorrichtungen, kurze Werkzeugwechselzeiten und eine sehr gute Belade- und Aufbausituation mit Zugang zu einem Wende- und Abtropfplatz zählen zu den weiteren Stärken des Sonder-BZ 1600 in der täglichen Anwendung.  

 

Das Sonder-BZ 1600 ist ein weiterer wichtiger Baustein in der diesjährigen GROB-Investitionsoffensive. Es leistet bereits wenige Tage nach Inbetriebnahme seinen Beitrag zur Stärkung der Produktivität bei GROB. Ein wichtiger Aspekt nicht nur, um die aktuelle Lage zu meistern, sondern auch, um die Position in der Zukunft weiter zu festigen.