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30.000 Mund-Nase-Schutzmasken und 5.000 FFP2-Masken. Eine für den Landkreis Unterallgäu überraschende Spende hat streng genommen ihren Ursprung im Jahr 2009/2010. Eine Spende die GROB, als ein in der Region stark verbundenes Unternehmen, mit ihrem vorausschauenden Werksarzt ermöglicht.

Bereits im Jahr 2009/2010 – während der Schweinegrippe – hat sich die GROB-Geschäftsführung mit dem Thema „Pandemie“ auseinandergesetzt und auf Anregen ihres Werksarztes Dr. Peter Pawlitzki das Unternehmen mit Schutzmasken, Handschuhen, Einweganzügen, Desinfektionsmittel und Stirn-Thermometern ausgerüstet. Materialien, auf die man bei GROB jetzt wieder zum Teil zurückgreifen konnte. Ein weiterer aktueller Pluspunkt ist für das Familienunternehmen sein perfektes, global ausgerichtetes Beschaffungsnetzwerk. So lieferte bereits zu Beginn der Pandemie in China – zum Jahreswechsel 2019/2020 – das Stammwerk in Mindelheim Desinfektionsmittel an das GROB-Werk im chinesischen Dalian.

 

Parallel dazu konnten über das brasilianische Werk B. GROB do Brasil mehrere tausend Masken nach Deutschland geliefert werden. Als dann die Pandemie in China immer weiter abflaute, wurden über das weltweit hervorragend funktionierende GROB-Einkaufsnetzwerk über 100.000 Masken von China nach Mindelheim geliefert. „Basis dieser ‚Give-and-Take-Versorgung‘ sind eine zukunftsorientierte Organisation und unsere Einkäufer vor Ort, in den Ländern unserer Werke und Vertretungen. Sie arbeiten extrem zuverlässig und wir können ihnen in Sachen Qualität 100-prozentig vertrauen“, erklärt Dr. Peter Pawlitzki.

 

Und so kam es, dass GROB Mindelheim seit dem Ausbruch der Pandemie in Sachen Schutzmaterialien sehr gut ausgestattet war. Darüber hinaus entstand sehr schnell die Idee, Teile dieser Materialien gemeinnützigen Einrichtungen der Region zu spenden. „Die Firma GROB erweist sich ein weiteres Mal als ein herausragender Partner des Landkreises Unterallgäu“, freute sich Landrat Hans-Joachim Weirather bei der Spendenübergabe von 30.000 Mund-Nase-Schutzmasken und 5.000 FFP2-Masken.

 

Die GROB-Spende kommt laut Versorgungsarzt Dr. Max Kaplan niedergelassenen Ärzten, dem ambulanten und stationären Pflegedienst, Seniorenheimen und Feuerwehren zugute. „Auf besonderen Wunsch der Firma GROB haben wir außerdem das Blindenheim des Dominikus-Ringeisen-Werks in Pfaffenhausen bei der Verteilung der Spende berücksichtigt“, so Weirather.  

 

Aufsichtsratsvorsitzender Christian Grob betonte bei der Spendenübergabe: „Als in der Region verwurzeltes Unternehmen unterstützen wir den Landkreis Unterallgäu gerne. Bereits Mitte April haben wir 1.000 FFP3-Masken an die Klinik in Mindelheim übergeben.“ Bereits im Jahr 2009/2010 gab es eine Pandemie H1N1, besser bekannt als die Schweinegrippe, die in den USA ihren Ursprung und weltweit über 18.000 Tote zur Folge hatte. Vor diesem Hintergrund hat man sich damals bei GROB mit dem Thema „Pandemie“ auseinandergesetzt und einen internen Pandemieplan erstellt. Aufgrund dieser Planung gab es jetzt gute Anhaltspunkte für die Zusammensetzung des Krisenstabes, der Arbeitsinhalte, eventuelle Maßnahmen (Home-Office, Video-Konferenzen, Besucherregelung etc.) oder die Definition von Schlüsselfunktionen im Unternehmen, etc.

 

Auf Anregen von Werksarzt Dr. Peter Pawlitzki wurden nach der Schweinegrippe entsprechende Mittel von der Geschäftsführung bereitgestellt. „Wir haben damals in nicht unerheblichem Umfang Schutzmasken, Handschuhe, Einweganzüge, Desinfektionsmittel und Stirn-Thermometer beschaffen können und eingelagert“, erklärt Dr. Pawlitzki. „Und auf diese Materialien konnten wir jetzt zum Teil wieder zurückgreifen.“