Stabwechsel im GROB-Werk Dalian : GROB-WERKE GmbH & Co. KG
Nach über fünf Jahren für die GROB-WERKE im chinesischen Dalian, davon vier Jahre als Werksleiter GROB-Dalian, übergibt Eugen Nägele den Führungsstab an seinen Nachfolger Werner Müller. Werner Müller ist mit fast vierzig Jahren Betriebszugehörigkeit ein GROB-Urgestein, der die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers weiter fortführen und ausbauen wird.

Wenn Eugen Nägele nach insgesamt fast 2000 Tagen in China wieder nach Mindelheim zurückkehrt, kann er unter anderem auf vier erfolgreiche Jahre als Werksleiter im GROB-Werk Dalian zurückblicken, mit vielen Meilensteinen und Premieren, aber auch auf einen sehr erfolgreichen Aufbau des asiatischen GROB-Werks im Norden der Volksrepublik China. 


Um die GROB-Präsenz im boomenden chinesischen Binnenmarkt weiter auszubauen, wurde neben der bereits bestens etablierten Vertriebsorganisation mit Büros in Peking und Shanghai am Standort Dalian in der Provinz Liaoning das vierte GROB-Werk gebaut. Grundsteinlegung war am 08. April 2011 und hundert Tage nach Baubeginn, konnte bereits im Sommer die Fertigstellung gefeiert werden.

 

Parallel zum Bau des Werks befasste sich ein 50-köpfiges deutsch-chinesisches Organisationsteam unter der Leitung von Eugen Nägele mit dem Aufbau der notwendigen Organisations- und Ablaufstrukturen des Werks. Am 18. Juni 2012 konnte das GROB-Werk in Dalian eröffnet werden. Schon bei der Eröffnungsfeier hob Eugen Nägele die Bedeutung der strategischen Ausrichtung des chinesischen Werks im GROB-Produktionsverbund hervor. 


Und sie hatten sich sportliche Ziele gesetzt, zu denen eine schnelle und effiziente Ausbildung junger Chinesen, eine hohe Fertigungstiefe genauso zählten, wie auch der Wunsch, dass alle Bereiche vom Vertrieb, Fertigung, Produktion und Konstruktion bis hin zum After Sales Service unter einem Dach, GROB China mit den Niederlassungen in Beijing und Shanghai, zusammengeführt werden. 

 

 

 

 

Produktionsseitig konnten immer neue Meilensteine gesetzt werden: Am 26. November, fünf Monate nach der offiziellen Eröffnung wurden die ersten beiden Maschinen der G 300-Baureihe ausgeliefert. Auf den Tag genau, zwei Jahre nach der offiziellen Eröffnung konnte die 100ste Maschine, eine GA350 ausgeliefert und damit die ursprüngliche Produktionsplanung um nahezu hundert Prozent übertroffen werden. Eine Situation, die den zweiten Bauabschnitt unabdingbar machte, mit dem die Produktions- und Logistikkapazität auf fast 27.000 m² mehr als verdoppelt wurde. Genau wie geplant, konnte dieses Investitionsvorhaben im August 2014 abgeschlossen werden.


Doch nicht nur steigende Kapazitäten standen im Fokus der Werksentwicklung. So wurde die Produktion in den ersten vier Jahren um den Faktor 2,5 gesteigert, die Fehlerquote im Fertigungsbereich auf 0,5 Prozent reduziert und die gemittelte, technische Verfügbarkeit aller Fertigungseinrichtungen auf 99,7 Prozent erhöht werden. Eine weitere, besonders zu erwähnende Erfolgsgeschichte war im Sommer 2015 die Übernahme der ersten Gruppe von 25 Auszubildenden, die ihre Lehre als Industriemechaniker oder Industrieelektroniker bei GROB-Dalian abgeschlossen hatten.

 

Zu den weiteren Premieren im Jahr 2015 gehörten die Auslieferungen der ersten Systemanlagen, die Einführung der Montagetechnik und die neu ins Leben gerufenen Überholungs- und  Umbauleistungen von gebrauchten GROB-Maschinen in China. Sie alle spiegeln nicht nur die Vielfältigkeit des jüngsten Werks in Asien wider, sondern auch die enorme Aufbauleistung, die in diesem Zeitraum erbracht wurde. 


So übergibt Eugen Nägele ein bestens aufgestelltes GROB-Werk an seinen Nachfolger Werner Müller, dem wir alles Gute zu seinem Start im chinesischen Dalian wünschen.