GROB bleibt starker Partner der Automobilindustrie : GROB-WERKE GmbH & Co. KG
Als einer der wenigen Maschinenbauhersteller weltweit hat sich GROB nach mehrjähriger, intensiver Entwicklungsarbeit ganzheitlich dem Thema „Elektromobilität“ gewidmet und sein Produkt-Portfolio damit um einen entscheidenden und zukunftsweisenden Geschäftsbereich erweitert. So unterstützt GROB seine Kunden vollumfänglich bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Anlagenkonzepte für die Produktion von Hybrid- und Elektroantrieben und festigt damit seine globale Rolle als kompetenter Systemlieferant und verlässlicher Partner der Automobilindustrie.

Umfassende GROB-Expertise - von der ersten Idee bis hin zur Serienproduktion


Aufgrund des immer schneller voranschreitenden, technologischen Wandels im automobilen Antriebsstrang gründete GROB bereits vor vier Jahren ein Forschungs- und Entwicklungsteam, das sich ausnahmslos mit dem Thema „Elektromobilität“ auseinandersetzt. In engem Austausch mit namhaften Vertretern der Automobilindustrie wurde dabei schnell deutlich, dass ein hoher Bedarf an Produktionsanlagen zur Massenproduktion in der Automobilindustrie vorhanden ist, mit Fokus auf die zwei wesentlichen Kernbereiche „Elektromotor“ und „Batterie“.


Um die Aufbau- und Entwicklungsphase zu beschleunigen, festigte GROB sein Know-how in der Wickel- und Einzugstechnologie und erwarb Anfang 2017 einen renommierten Partner im Maschinen- und Anlagenbau für Elektromotoren: die DMG meccanica, welche im Februar 2018 zu GROB Italy S.r.l. umfirmiert wurde. Darüber hinaus wurde am Standort Mindelheim ein eigenes, hochmodernes Entwicklungs- und Anwendungszentrum für den Bereich Elektromobilität aufgebaut. Auf über 2.500 m² werden hier – in enger Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie – Prozesse und Verfahren in Maschinen und Anlagen für die Serienproduktion von hocheffektiven Elektromotoren und äußerst kompakten Batteriemodulen mit hoher Leistungsdichte entwickelt und erprobt.

 

„GROB arbeitet derzeit an mehreren Projekten für elektrische Antriebe in der internationalen Automobilindustrie“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung German Wankmiller. Weiter erklärt er: „All diese Projekte können von GROB dank zahlreicher Spezialisten und Entwicklungsingenieure umgesetzt werden. Als Generalunternehmen sind wir schon heute in der Lage, Großaufträge zu bedienen und Maschinen und Anlagen für Elektromotoren, Batteriemodule sowie Brennstoffzellen anzubieten.“

 

Speziell bei der Stator-Produktion gibt es verschiedene Herstellungsverfahren für das Einbringen der Kupferdrähte in die Nuten des Stators. Hier bietet GROB sowohl die Technologie der Wellenwicklung, wie auch das Hairpin-Verfahren und die Fächerspulen-Technologie an. GROB Italy S.r.l. deckt zudem die Einzugstechnologie und das Nadelwickeln ab. So umfasst das neue GROB-Maschinenportfolio den gesamten Herstellungsprozess eines Elektromotors, wozu die verschiedenen Wickel- und Formungsverfahren der Drähte, die Montage wie auch die Kontaktierung zählen. GROB betreut seine Kunden dabei von der ersten Idee, über die Anlagenkonzeption für Prototypen bis hin zur großserientauglichen Fertigung.


Der Einstieg in die Elektromobilität – eine Herausforderung für GROB und seine Partner


Als bei GROB vor zehn Jahren mit der Einführung der Universalmaschinen ein neuer, dritter Geschäftsbereich geschaffen wurde, konnte unmittelbar auf den Bekanntheitsgrad der bereits bestehenden G-Module aufgebaut werden. Nicht zuletzt deshalb, weil GROB als Turn-Key-Lieferant im Systemgeschäft einen exzellenten Ruf im Markt hat. Anders in der Elektromobilität, die mit ihrer Technik eine neue Arbeitsweise und damit andere Ansätze erfordert. Die Prozesse bestehender Geschäftsbereiche gelten hier zwar ebenso als Grundlage und Vorbild, jedoch gilt zu berücksichtigen, dass das Thema „E-Mobilität“ auch für die Automobilindustrie verhältnismäßig neu ist. Dies hat zur Folge, dass sich alle Marktbegleiter in diesem Bereich neu aufstellen müssen, um den Wandel von Verbrennungsmotoren hin zu elektrischen Antriebstechnologien erfolgreich zu meistern.

 

So werden Projekte derzeit nur in engem Kontakt mit der Automobilindustrie sowie einigen Zulieferern aufgesetzt und erarbeitet. Auch der Vertrieb wurde um fachspezifisches Personal mit Erfahrung in der Elektromobilität ergänzt. Kundenanfragen werden in einem internen Vertriebstermin abgestimmt und je nach Technologie zugeteilt. Ausgehend davon wird ein Projektteam gebildet - bestehend aus Projektierung,Innovationsmanagement und Vertrieb - um für den Kunden die bestmögliche Lösung zu konzipieren.


Chancen frühzeitig erkennen und nutzen


Die Bedeutung der Elektromobilität nimmt weiter rasant zu und auch die Veränderungen in der automobilen Antriebstechnik haben bereits begonnen. Obwohl die Märkte darauf unterschiedlich schnell reagieren, hat sich GROB, aufgrund der eigenen Stärke und Erfahrung in der Herstellung hochproduktiver Fertigungs- und Montageanlagen, dieser neuen Herausforderung gestellt. So gibt es in der GROB-Gruppe eine einheitliche, mit dem Hauptsitz Mindelheim eng abgestimmte Vorgehensweise und Vertriebsstruktur. Da Europa und China zu den Vorreitern im Bereich Elektromobilität zählen und der Anteil an E-Antrieben in China in den nächsten Jahren gesetzlich fest geregelt ist, wird dort folglich stark investiert.

 

Mit seiner mehrfach von der Automobilindustrie ausgezeichneten Expertise als Turn-Key-Lieferant, beherrscht GROB schon heute den kompletten Prozess und die Technik, um Anlagenkonzepte für die zuverlässige und kostengünstige Serienproduktion (Investitions- und Folgekosten) neuer Antriebsvarianten anbieten zu können. So überrascht es nicht, dass die GROB-WERKE bereits jetzt als erster Ansprechpartner im Bereich Elektromobilität anerkannt werden, was erste umfangreiche Aufträge der Automobilindustrie beweisen.

 

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