Im Zentrum des Messeauftritts steht die neue GP1350, die erstmals auf einer externen Messe vorgestellt wird. Darüber hinaus präsentiert GROB mit der Roboterzelle GRC-M60 eine neue Automationslösung sowie digitale Anwendungen, die Fertigungsprozesse transparenter und effizienter gestalten.
„Die AMB bietet uns die Möglichkeit, mit unseren Kunden direkt über aktuelle Anforderungen in der Fertigung zu sprechen und gleichzeitig neue Technologien unter realen Bedingungen zu zeigen“, erklärt Christian Müller, CSO der GROB-WERKE. „Besucher können auf unserem Stand erleben, wie Maschinen, Automation und Digitalisierung nahtlos zusammenspielen.“
5-Achs-Fräs-Portal-Bearbeitungszentrum GP1350 für die Bearbeitung großer Werkstücke
Mit der GP1350 erweitert GROB sein Universalmaschinen-Portfolio um ein neues 5-Achs-Fräs-Portal-Bearbeitungszentrum. Dank ihres stabilen, dämpfenden Portalkonzepts eignet sich die GP1350 insbesondere für Anwendungen, bei denen große Bauteile mit hoher Genauigkeit bearbeitet werden müssen. Die 5-Achs-Technologie ermöglicht dabei die Fertigung komplexer Geometrien in einer Aufspannung und trägt so zu kürzeren Durchlaufzeiten bei.
„Mit der GP1350 reagieren wir auf die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen Lösungen für große Werkstücke“, sagt Christian Müller. „Gleichzeitig profitieren unsere Kunden von den bekannten GROB-Stärken in den Bereichen Präzision, Dynamik und Prozesssicherheit.“
Modulare Roboterzelle GRC-M60 erweitert das GROB-Automationsportfolio
Im Bereich Automation zeigt GROB erstmals die neue Roboterzelle GRC-M60. Sie ergänzt die modulare Automationswelt des Unternehmens und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für die automatisierte Produktion unterschiedlichster Werkstücke. Durch ihren modularen Aufbau lässt sich die GRC-M60 flexibel an unterschiedliche Produktionsanforderungen anpassen. Unternehmen können damit sowohl bestehende Fertigungen erweitern als auch neue Automationskonzepte realisieren.
„Viele unserer Kunden suchen nach Lösungen, die sich einfach in vorhandene Produktionsumgebungen integrieren lassen“, erläutert Müller. „Genau hier setzt die GRC-M60 an.“
Digitalisierung von der Planung bis zum Werkzeugmanagement
Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf der Digitalisierung. GROB zeigt, wie sich Fertigungsprozesse mit dem MES-System COSERA sowie einem vollständig integrierten Werkzeugmanagement digital abbilden und steuern lassen.
Ziel ist es, relevante Produktionsdaten dort verfügbar zu machen, wo sie benötigt werden, und gleichzeitig die Transparenz entlang des gesamten Fertigungsprozesses zu erhöhen. Besucher erhalten einen Einblick, wie digitale Lösungen dabei helfen können, Prozesse zu überwachen, Ressourcen effizient einzusetzen und Stillstände zu vermeiden.
Weitere Technologien und Kompetenzbereiche vor Ort
Neben den Messepremieren informiert GROB auch über die Bereiche Service, Kundenschulung, Additive Fertigung und E-Mobility. Ergänzt wird der Messeauftritt durch die Vorstellung verschiedener Centers of Excellence, darunter Aerospace & Defence sowie Semiconductor.
Mit den vorgestellten Neuheiten und Technologien zeigt GROB auf der AMB 2026, wie sich moderne Fertigungslösungen miteinander verknüpfen lassen – von der Maschine über die Automation bis hin zur digitalen Prozessunterstützung.
